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Gourmet


KREATIVITÄT Á LA CARD AUS PERU

von Gastautorin Blanca Chávez, Lima, Peru

TGM Gourmet, die Küche Peru's und Ihre Ursprünge
Foto: Blanca Chávez, Lima / Peru ©

Die peruanische Küche ist das großartige Resultat einer komplexen internationalen Konstellation, d.h. es ist das Ergebnis einer multikulturellen Fusion und Integration von Aromen, Materialien, Farben und dem Erbe von Gewürzen aus der chinesischen, japanischen, arabischen, italienischen, afrikanischen, spanischen und indigenen Küche.

Die Fülle und der Reichtums der peruanischen Landwirtschaft hat im Laufe der Geschichte zu vielen einheimischen Produkten, wie hunderte von Sorten von Kartoffeln, Paprika, Süßkartoffeln und Yucca, unter vielen anderen, und vor allem die Großzügigkeit in der Anpassung, der Produkte die in Peru im Laufe der Geschichte ankamen positiv beigetragen.

Als Ergebnis dieser Verschmelzung sind jetzt diese Lebensmittel als eine der besten in der Welt anerkannt, ein Beispiel ist die Limette, die aus Afrika ankam und Dank ihre Anpassung, international beliebt ist. Geographisch ermöglicht der Reichtum seiner Meere Peru, exquisite Meeresfrüchte, Aromen zu produzieren. Als wohl bestes Beispiel die Fusion der Zitrone mit der Limette haben Gerichte und Kombinationen geschaffen und ausgezeichnete Paarungen kreiert haben, wie den weltweit geschätzten und einzigartigen peruanischen Ceviche. Im Andenhochland gibt es exquisite Suppen, Andenchili, sowie die Eintöpfe aus den "Picanterías" von Peru, während an der Küste Ceviche, "Sudado", einige gute Garnelen "Chupe" und authentische heiße Saucen hergestellt und in das Weltkulturerbe peruanische Küche eingebracht haben. Wenn wir diese köstliche Küche mit einer szenischen Begleitung eines traditionellen peruanischen Getränks von Pisco verbinden, sind wir wirklich in einem gastronomischen Paradies.

Die Kombination der Vielfalt der Landschaft und der Natur haben, um einen mächtigen Einfluss auf den Reichtum der peruanischen Küche erzeugt. Als Beispiel dient die Exotik des Amazonas, gepaart mit der Fülle des Küstenlandes. So haben sich köstliche Gerichte wie gebratene Ziege, "Juanes" ergeben; Reis in Bananenblättern verpackt, die Vielfalt der Yucca und "La Cecina", Schweinefleisch mit Zutaten wie roten oder gelben Pfeffer, Knoblauch und Zwiebel. / Text: Blanca Chávez


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EINSCHALTUNG


DIE ZUTATEN einer Kultur

Die multikulturelle Gastronomie ist eine wichtige Säule, für den Zusammenschluss und die Verknüpfung verschiedener Kulturen. Sondern es ist auch eine wunderbare Brücke für das Erlernen von Traditionen und Aromen sowie das Gastronomische Protokoll oder Zeremoniell anderer Kulturen die es uns ermöglichen, Visionen und Respekt durch kulturelles Wissen, Gewohnheiten, Verwendungen und Sitten oder Normen, die sich von unseren unterscheiden, zu erlernen und anzuwenden.

TGM Gourmet: Eleganz und Kreativität sind ein Widerspruch - zumindest nicht in der Küche
Foto: Art Dept.|LOEVENS OG © W4Y50153768

Die Mitwirkung an den Kenntnissen des multikulturellen Managements in größeren potenziellen touristischen Destinationen, die darauf abzielen, ihre Ressourcen besser sichtbar zu machen und ihre internationalen Kommunikationsnetze und vor allem ihr Hospitality Management zu stärken. 

TGM Gourmet, Gourmet Reisende, Auf oder Über der Erde mit Singapore Airlines
Foto: SIA Presse Dienst ©

Die Gourmet-Reisenden und die, die es noch werden wollen, sollten das breite Universum der multikulturellen Gastronomie verstehen, um mit höchstem Respekt und Harmonie zu reisen, wo ihre Erfahrungen eine Kombination von bereichernden Anekdoten, die zu ihrer Perspektive der Vielfalt und des Respekts zwischen den Menschen auf diesem Planeten beitragen, zeugen.


KÜCHEN-FRISCHE

Eine Vielzahl von Gerichten in verschiedenen Gemeinschaften und Kulturen wurde geschaffen, die die Küche im 21. Jahrhundert zu einer komplexen, unendlichen und verführerisch fabelhaften Erfahrungen machen. Gastronomie ist die Verbindung zwischen dem Körper oder dem Grundlegenden des etablierten Wissens, neue Vorschläge und Aktivitäten im Zusammenhang mit Delikatessen und dem Schätzen von gutem Essen.

TGM Gourmet: Travel Gourmet Magazine, Online Zeitschrift mit Berichten über Lifestyle und Business
Foto: Art Dept.|LOEVENS OG © W4Y50153768

Aus diesem Grund widmen wir diese Gourmet Rubrik allen leidenschaftlichen Gourmet-Reisenden, die den rechten Gaumen haben und gutes Essen zu schätzen wissen. Gastronomie ist ein wichtiger Bestandteil des immateriellen Erbes auf dem Planeten Erde und eine wirksame Motivation für das täglich wachsende Reiseverhalten mit großem Wertschöpfungspotenzial und wird zu einer großen Chance für wachsende Geschäfte im Tourismusbereich.

Die Artikulation und Inszenierung von Gastronomie und Tourismus bietet eine breite Plattform für die Verbreitung von Kultur, die Förderung von Traditionen und Vielfalt, sowie eine effektive und leistungsfähige Vermarktung von touristischen Destinationen, die sie für Touristen attraktiver macht und zur Förderung der Nachhaltigkeit beiträgt und damit ihren zukünftigen Erfolg sichert. Es werden unsere Leser einen großen Einfluss auf die Sichtbarkeit ihrer Produkte und Marken haben, um eine Transversalität in Form von Entscheidungen zu schaffen, die Förderung und den Verbrauch ihrer Nahrungsmittelprodukte durch Tourismusmarken zu stärken. Text / Red.



NONPLUSULTRA FÜR SCHOKOLADENLIEBHABER

VISIT FLANDERS/BRÜSSEL

Im wahrsten Sinne des Wortes zeigt sich Belgiens Hauptstadt Brüssel vom 21. bis 24. Februar 2019 von seiner Schokoladenseite. Die süße Sünde und Träume aus Kakao werden im Rahmen des SALON DU CHOCOLAT, der weltweit bedeutendste Schokoladenmesse, in den Focus gerückt.

Die Messe ist das Nonplusultra für Schokoladenliebhaber.

 

Sie beginnt mit einer wirbelnden Schokoladen-Modeschau. Anschließend können die Schokoladenfreunde nicht nur die feinsten Kreationen der Meister-Chocolatiers probieren und kaufen, sondern auch Demonstrationen bekannter Top-Chocolatiers sehen und an interaktiven Workshops teilnehmen.

Die parallel zur Messe geplante Schokoladenwoche wurde leider abgesagt.

Text / Fotos: Visit Flanders / Brüssel



20 MIO. EURO FÜR NEUEN LOOK

KEMPINSKI MÜNCHEN

Neuer Look and Feel für das Restaurant und die Bar des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München
Foto: Kempinski Media Service

Nachdem im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München bereits die Maximilian- und die Theresien Suite komplett renoviert wurden und eine Cigar Lounge für anspruchsvolle Genießer in Betrieb genommen wurde, stehen ab dem 7. Januar 2019 umfassende Renovierungsarbeiten für das Restaurant und die Bar auf dem Programm.

 

 

Hierbei wird der gesamte Bereich des Schwarzreiter Restaurants, der Schwarzreiter Tagesbar sowie der Vier Jahreszeiten Bar für eine Gesamtsumme von 20 Millionen Euro architektonisch umgestaltet und mit einem neuen, zeitgemäßen und edlen Einrichtungs- und Lichtkonzept versehen.

„Um das Erbe des Hauses zu würdigen, vereint das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München von jeher sowohl traditionelles, wie zeitgenössisches Design mit den Annehmlichkeiten der Moderne. Ende Juli 2019 wird unser Hotel wieder im unverkennbaren Stil glänzen, um unsere Position als eines der führenden Häuser der Welt zu sichern,“ so Holger Schroth, General Manager des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München.

Für die Renovierung des Restaurant- und Barbereiches ist der niederländische Innenarchitekten Colin Finnegan der Agentur FG stijl verantwortlich, dessen Arbeiten sowohl den traditionellen Charakter, als auch den  weltoffenen Charme des Hotels widerspiegeln werden. Finnegan widmete sich bereits der erfolgreichen Renovierung der Cigar Lounge und dem Ausbau der Maximilian- & Theresien Suite. In diesem Zuge werden die dafür notwendigen Vorkehrungen in Etappen vorgenommen: Ein Pop Up der Schwarzreiter Tagesbar mit integrierter Showküche wird ab dem 7. Januar in den Räumlichkeiten Marstall des Hotels zu finden sein. Ebenso wird in diesem Zeitraum und den Räumlichkeiten Marstall das Frühstück angeboten. Das Team aus der Lobby steht weiter und wie gewohnt als Gastgeber für externe und Gäste des Hauses bereit.

Text Kempinski Media Service



KULINARISCHE ZUSAMMENARBEIT AUCH 2019

Singapore Airlines und Johann Lafer verlängern mit frühlingshaften Heimatgerichten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. 

Foto: SIA Press Service
Foto: SIA Press Service

Singapore Airlines wird ihre kulinarische Kooperation mit dem bekannten Starkoch Johann Lafer 2019 weiterführen. Unter dem neuen Motto „Heimatgerichte“ präsentiert Singapore Airlines von April bis Juni 2019 wieder eigens von Johann Lafer kreierte Gerichte. 

 

Die Gerichte der ersten Zusammenarbeit serviert Singapore Airlines seit Oktober bis zum Ende Dezember 2018 auf allen Flügen ab Frankfurt, München und Düsseldorf. Johann Lafers neue „Heimatgerichte“ sind im Frühling 2019 ebenfalls wieder auf allen Flügen ab Deutschland für Passagiere in den Suites, der First und Business Class verfügbar. Die alpenländisch inspirierte Küche enthält neben typischen Kräutern wie Bärlauch oder Brunnenkresse auch saisonale Zutaten wie beispielsweise Spargel. Passagiere an Bord von Singapore Airlines können sich entweder ein komplettes Menü von Johann Lafer mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert schmecken lassen oder aus den einzelnen Komponenten wählen.

 

Sternekoch Johann Lafer blickt der Neuauflage freudig entgegen: „Es freut mich sehr, dass die erste Kooperation mit Singapore Airlines so erfolgreich verlief und wir eine erneute Zusammenarbeit starten. Die positive Resonanz zeigt uns, dass alpenländische Küche in 10.000 Metern Höhe sehr gefragt ist und wir auch für 2019 gerne diesem Wunsch nachkommen.“



WILNA DIREKT

Es ist am Abend, circa 20 Uhr und die Lust bei eisigem Wind bei hereinbrechender Nacht auf Erkundungsreise nach eine adäquaten Restaurant zu begeben hält sich verständlicher Weise in Grenzen.Also beschließt man, wie schon so oft zuvor, dem Restaurant des gebuchten Hotels - einer lokalen Hotelgruppe - den Vorzug zu geben und lässt sich in dem selbigen nieder.

TGM Gourmet in Litauen Hauptstadt Wilna
Foto: Art Dept. | LOEVENS OG ©

Sogleich erscheint wie aus dem Nichts ein freundlich korrekter junger Kellner, mit unaussprechlichem Namen, der - als er die Sprache der Gäste erkennt - sich sofort bemüht die Speisekarte und die Abendempfehlung des Küchenchefs in der Sprache der Gäste darzubieten. An dieser Stelle sei die Vielsprachigkeit der Bewohner der Baltischen Länder äußerst positiv hervorgehoben, ob russisch, polnisch oder englisch, kommt man generell sehr gut voran, intelligenter Weise ebenso in deutsch, der nach Sprechenden gereiht, größten Gruppe der EU-Sprachen mit fast 100 Millionen Europäern.

Wilna in TGM online
Foto: Go.Vilnius Press Release ©

Nach der Wahl, aus der doch etwas übersichtlichen Karte und der Selektion eines vollmundigen, herrlich fruchtigen, argentinischen Malbec, beginnt die Überraschung, das Timing der Speisen ist perfekt, die Kürbis-Cremesuppe ein wärmend wohltuendes Gedicht, welches sich in vollendeter Harmonie mit dem Rotwein (österreichischer Zweigelt) verbindet. Die Vorspeise - ein Heringssalat auf Litauische Art - eine Komposition an Frische und Ausgewogenheit oder mit anderen Worten, eine dieser Vorspeisen welche man immer wieder auch mal als Hauptspeise genießen möchte

Die bis dato gemachten Erfahrungen an diesem Tisch lassen natürlich die Erwartung auf das gegrillte Rinder-Steak welches als Hauptspeise serviert werden soll merklich ansteigen - und - die Erwartung wurde erfüllt. Nein, eigentlich und richtigerweise übertroffen. Die Zartheit und der Respekt der einzelnen Geschmacks-Nuancen des Fleisches, der Beilagen dem zart gekochten und dennoch knackigen Gemüse, blieben nichts schuldig.

Alles in allem ein gelungenes Entrée in Wilna der Hauptstadt Litauens, so erlebt im Panorama Hotel Wilna, welches nicht nur durch hervorragende Zimmerpreise und eine für den Geschäftsreisenden wie den Wochenend-Besucher strategisch hervorragende Lage verfügt, sondern eben auch über die Möglichkeit versteckte Gourmet-Freuden zu entdecken. / Text. Red.was



DIE POST ÖFFNET SICH

Das Hotel Gasthof Post hat seit vielen Jahrzehnten eine Sonderstellung im weltweit bekannten Sportort Lech am Arlberg. Das liegt auch an der Geschichte der Familie. Der Umbau war daher keine leichte Übung für Florian Moosbrugger und seine Architekten Eckhard Amann und Christian Prasser. 

Florian Moosbrugger: „Es ist ein großer Schritt für unser Haus, weil wir nicht nur die Ästhetik und die Arbeitsqualität verbessern, sondern auch das Lebensgefühl im Speisebereich sehr verändern. Nach mehr als 70 Jahren öffnen wir das Haus erstmals radikal.“

Das Hotel Gasthof Post hat seit vielen Jahrzehnten eine Sonderstellung im weltweit bekannten Sportort Lech am Arlberg.
Foto: Hotel Gasthof Post ©

Das Fünfstern Relais & Châteaux-Hotel ist für seinen traditionsreichen Charme und für seine diskrete Behaglichkeit bekannt. Berühmte und gekrönte Häupter entspannen hier gerne. Die geschlossene und trutzige Form des Hauses weist wohl auch auf die Geschichte der Familie Moosbrugger hin, die ursprünglich nicht vom Arlberg sondern aus dem Bregenzer Wald stammt. Sicher war es nicht leicht für die Zuzügler, im Dorf anerkannt zu werden.

Prassers Konzept öffnet die gesamte Außenfläche des Restaurants mit einem großzügigen Panoramafenster, sodass sich der Gast mitten im Dorf und ganz nah den Bergen wähnt.
Foto: Hotel Gasthof Post ©

Acht Jahrzehnte später findet jedoch Florian Moosbrugger, dass es Zeit ist, das Haus optisch zu öffnen und gleichzeitig die prächtige Bergkulisse in das Gebäude hinein zu holen. Architekt Christian Prasser, der schon seit 2010 für die Innenarchitektur verantwortlich ist – nach dem Spa-Bereich wurde eine Reihe von Suiten umgebaut -, wurde nun mit der Umgestaltung der Restauranträumlichkeiten beauftragt. Parallel dazu gestaltet Architekt Amann – dessen Büro in bewährter Zusammenarbeit für die Projektsteuerung und Bauleitung verantwortlich ist - den komplette Küchenbereich neu.

Prassers Konzept öffnet die gesamte Außenfläche des Restaurants mit einem großzügigen Panoramafenster, sodass sich der Gast mitten im Dorf und ganz nah den Bergen wähnt. Zarte horizontale Aluminiumlamellen mit Ziselierung geben der Glaswand Struktur und zitieren gleichzeitig die geschnitzten Abschlüsse von Balkonen und Erkern.

Foto: Hotel Gasthof Post ©
Foto: Hotel Gasthof Post ©

Der vorderen Glaswand steht eine getäfelte Rückwand aus Eichenholz im Speisesaal gegenüber. Auch der Boden besteht aus Eichendielen. Um die Akustik in diesem puristisch angelegten Raum angenehm zu dämpfen, wurde die weißlackierteHolzkasettendecke (ein Zitat der bürgerlichen „Guten Stube“) mit einem feinen Lochraster versehen. Für die Bestuhlung und für die Polsterung der Sitzbänke wiederum arbeitete man mit dem österreichischen Traditionsunternehmen Wittmann zusammen. Die Lichtplanung wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Bartenbach realisiert. Die Wiener Manufaktur Mano Design entwickelte dazu faszinierende Hängelampen aus Porzellan, die an Modelldrucke der Alpen erinnern.

Foto: Hotel Gasthof Post ©
Foto: Hotel Gasthof Post ©

Neben der neuen Ästhetik sind vor allem auch arbeitstechnische Verbesserungen entstanden. Durch den Umbau der Küche entsteht ein größeren Vorraum, der nun aus allen drei Restaurantbereichen zugänglich ist. Hier wird zukünftig das Büffet angesiedelt sind. Dies wiederum erhöht die Flexibilität im Speisesaal. Die Tischgrößen werden auf diese Art variabel, gerade auch bei Festen und geschlossenen Veranstaltungen ist dies ein wichtiges Element. / Text: Red.