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Banner: Sitelink ITB Berlin 2020 Webseite / Copyright: Messe Berlin GmbH
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ITB BERLIN 2020 abgesagt

Die ITB Berlin 2020 findet nicht statt. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 haben sich das Bundesgesundheits- und das Bundeswirtschaftsministerium dafür ausgesprochen, die ITB Berlin abzusagen.

Das zuständige Gesundheitsamt von Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat die Auflagen zur Durchführung der Veranstaltung heute am frühen Abend (18:27 Uhr) stark erhöht. Unter anderem ordnet die Behörde an: Jeder Messeteilnehmer muss der Messe Berlin belegen, nicht aus den definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu einer Person aus den Risikogebieten gehabt zu haben. Die Auflagen insgesamt sind von der Messe Berlin nicht umsetzbar. 

Die Messe Berlin hat seit Wochen darauf hingewiesen, dass die Entscheidung über die Durchführung oder Absage von Großveranstaltungen nur auf der Grundlage der Empfehlung bzw. Anweisung der zuständigen Fachbehörden erfolgen kann. Nur diese verfügen über alle notwendigen Informationen und Fachkenntnisse, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. 

Dr. Christian Göke, CEO der Messe Berlin GmbH, sagte: „Die ITB Berlin ist mit mehr als 10.000 Ausstellern aus über 180 Ländern für die weltweite Tourismusbranche von herausragender Bedeutung. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit und die Sicherheit unserer Gäste, Aussteller und Mitarbeiter sehr ernst. So blicken wir schweren Herzens auf die jetzt notwendig gewordene Absage der ITB Berlin 2020.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Berlin Wolf-Dieter Wolf erklärt: „In ihrer mittlerweile 54-jährigen Geschichte haben die ITB Berlin und die Messe Berlin noch keine vergleichbare Situation erlebt. Wir danken allen Ausstellern und Partnern auf der ganzen Welt, die der ITB Berlin in den vergangenen Tagen und Wochen beigestanden haben und freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Markt.“ 

Über die ITB Berlin und den ITB Berlin Kongress 2021

Die ITB Berlin 2021 findet von Mittwoch bis Sonntag, 10. bis 14. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2019 stellten rund 10.000 Aussteller aus 181 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 160.000 Besuchern, darunter 113.500 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 10. bis 13. März 2021. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-berlin.dewww.itb-kongress.de und im ITB Social Media Newsroom.

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Text ITB Pressedienst

 


BREXIT: Fischerei, Schein und Wirklichkeit

Dass die Fisch-Industrie Grossbritanniens seit der populistischen Brexit-Kampagne in den Mittelpunkt gerückt ist, sollte allseits bekannt sein. Interessant sind aber die neuesten Zahlen zum Geschäftsjahr 2019, der Gesamtumsatz aller Fischereibetriebe Englands, Wales, Schottlands und Nordirlands und den vorgelagerten Inseln zusammen, wird für das abgelaufene Geschäftsjahr - 2019 - auf ca. 720 Millionen Pfund Sterling errechnet.

 

BREXIT: Fischerei, Schein und Wirklichkeit
Photo by Paul Einerhand on Unsplash

Klingt für den Normalverbraucher als eine exorbitant wichtige Summe, sollte aber unter allen Umständen, wie immer bei wirtschaftlichen Zusammenhängen, in Relation der Gesamtproduktivität einer Volkswirtschaft gesehen werden. Vergleiche sind dabei immer nicht nur hilfreich, sie ermöglichen auch eine erweiterte Sichtweise auf den Horizont der Wirklichkeit, der bei oberflächlicher Betrachtung mit Sicherheit verborgen geblieben wäre.

Selbstverständlich, muss man bei auch noch so nüchterner Betrachtungsweise den menschlichen Aspekt ins Kalkül ziehen, aber dieser wird gerade in diesem Fall, von den Brexit-Befürwortern wissentlich verschwiegen. Als Vergleichsmaßstab muss daher ein Parameter innerhalb der Britischen Ökonomie gefunden werden der nicht nur außer Frage steht, sondern sich leicht und klar manifestieren lässt. 

 

 

Travel Gourmet Maagazine, Central Europa, Business
Photo by Russ Martin on Unsplash

Wie wäre es mit einem allseits bekannten Wahrzeichen in London? 

 

Travel Gourmet Magazine hat darüber bereits in anderen Zusammenhängen mehrmals berichtet und dieses Wahrzeichen ist zweifelsohne vielen London Reisenden bestens bekannt. Wie sprechen von Kaufhaus HARROD'S. Das Unternehmen HARROD'S - also die Harrods Ltd. - hat im Jahr 2019 ca. 2.200 Millionen Pfund Umsatz erwirtschaftet, eine zweifelsfreie höchst beachtliche Leistung. 

 

Sicherlich ist Harrod's bei weitem nicht so interessant für die polarisierende populistische Anti-Europäische Brexit Politik der Britischen Tories und Gefolgschaften.  Aber sollte sich nicht der pragmatische und unvoreingenommene Leser von dem nüchternen Verhältnisgrundsatz leiten lassen?

 

Sollte man nicht die Kirche im Dorf belassen und es vermeiden Äpfel mit Melonen zu vergleichen? Auf den Punkt gebracht, kann die emotionale populistische und marktschreierische Politik eines Nigel Farage und eines von Unsicherheit und Unwahrheiten vor sich hergetriebenen Boris Johnson über wirtschaftliche Fakten - ja mathematische Realitäten - hinwegtäuschen? 

 

Kann eine Industrie, nämlich die der Britischen Fischerei,  die gerade mal ein Drittel des Umsatzes,  den eines Londoner Innenstadt Kaufhauses - zugegeben eine Ikone - im gleichen Geschäftsjahr erzieht, wirklich über das Wohl und Übel der wirtschaftlichen Beziehungen von ca. 67 Mio. Briten entscheiden? Text. Red.WAS

 

 


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BUSINESS & EVENTS in KATAR

TGM MICE Doha

Für viele Geschäftsreisende ist Katar ein Fixpunkt in der Business-Landkarte und das schon geraumer Zeit. Der eingeschlagene Weg des Emirats Katar - und der daraus resultierende Unterschied - macht sich deutlich positiv bemerkbar.

Neu in TRAVEL GOURMET Magazine: Für viele Geschäftsreisende ist Katar ein Fixpunkt in der Business-Landkarte und das schon geraumer Zeit.
Foto: Art Dept.| Loevens ©

 

Die letzte Entwicklung, insbesondere im Laufe des Jahres 2018, hat diesem Emirat einen positiven Impuls im Selbstverständnis in Bezug auf seine Geschichte und seine Zukunft gegeben. Die weise Aussage, dass jemand nur seine Zukunft meistern kann, der seine Geschichte kennt, wird in Katar Realität.  Die Investitionen der letzten 10 Jahre haben dies bestätigt und sind in vielerlei Hinsicht greifbar geworden. Ob im Museum der Islamischen Kunst, den Falkenschulen oder die Zucht der weltbekannten Araber-Pferde – all dies und die gelassene liberale Lebensauffassung, schaffen ein freundliches und offenes Geschäftsklima auf vielen Ebenen.

 

Die Änderungen der Visabestimmungen im Herbst 2018 haben weltweit Hochachtung und Anerkennung gebracht. Es gilt, dass Staatsbürger von insgesamt 87 Staaten visumfrei einreisen und sich 30 bis 180 Tage im Emirat Katar aufhalten können. Mit Qatar-Airways hat sich die Hauptstadt Doha als globaler „Hub“zwischen Asien und Europa in attraktiver Forma etabliert und lädt nicht nur ein, das hervorragende Bordservice, sondern auch Doha und seine Geschichte und Kultur sowie die allseits präsente Zukunftsvision kennenzulernen und ganz nebenbei eine Nacht extra  in der Hauptstadt zu verweilen. 

 

Neu in TRAVEL GOURMET Magazine: Für viele Geschäftsreisende ist Katar ein Fixpunkt in der Business-Landkarte und das schon geraumer Zeit.
Foto: Art Dept. | Loevens ©

Genau diese Vision, die so vieles einschließt, welches direkt oder indirekt mit der FIFA-Weltmeisterschaft  2022 in Verbindung steht, aber auch viel weiter vorausdenkend, wie ein komplettes U-Bahnsystem, welches nicht nur die Hauptstadt Doha, sondern das ganze Land bequem und effizient verbinden wird.

 

Umgerechnet ca. 42 Mrd. Euro wird in dieses Transportprojekt investiert um nicht nur Hotels und Veranstaltungszentren zu verbinden, sondern auch um die Flexibilität des Kongressteilnehmers- oder Geschäftsreisenden, autofrei, unabhängig und umweltfreundlich zu erhöhen. Geht es nach den Planern dieses Verkehrskonzeptes, so sollen nach der Eröffnung 2019 ca. 70.000 Autos pro Tag weniger in Doha zirkulieren. 

Ein Besuch im „Souq“ – dem Historischen Altstadtmarkt – via U-Bahn wird genauso möglich, wie die täglichen Fahrten vom Hotel zum Doha Exhibition & Convention Center im strahlenden Finanzdistrikt dem Doha City-Center oder zur einer kulturellen Sehenswürdigkeit oder die zahlreichen Ausstellungen und Museen, welche auch beste Optionen für jedes Event- oder Kongress-Rahmenprogramm bieten.

 

Neu in TRAVEL GOURMET Magazine: Für viele Geschäftsreisende ist Katar ein Fixpunkt in der Business-Landkarte und das schon geraumer Zeit.
Foto: Art Dept. | Loevens ©

Dass Katar mit seiner offenen Geschäftsstrategie nicht nur Investoren und Entwickler anspricht, sondern auch Mitarbeiter und Management auf allen Ebenen, wird durch die Raumplanung und die Bevölkerungsentwicklungsstrategie bis 2030 klar sichtbar. Die gegenwärtigen ca. 2,7 Mio. Einwohner (ca. 12% davon sind Katarische Staatsbürger) sollen bis 2030 auf 6 Millionen anwachsen, mit dem Bau der 2 fehlenden Millionenstädte wurde bereits begonnen. 

 

Impulse und Entwicklung also in allen Ebenen, die diese Destination für Kongresse und Events aller Art besonders attraktiv macht. Das seit 2017 auch verstärkt indische Mega-Hochzeiten ihren Weg an den Golf gefunden haben, was sich durch hohe Hotelauslastung zu gewissen Spitzenzeiten manifestiert, sind nur ein Teil eines intelligent gestalteten Nischengeschäfts. 

Katar will nicht mit den Nachbarn, speziell mit Dubai oder Abu-Dhabi in Konkurrenz treten, denn es weis was es kann und zu bieten hat.  Wenn aber der europäische Event- oder Kongressplaner eine sichere, saubere und durch organisierte Business-Destination für seinen Kunden sucht, wird er in Katar sicher positiv erfreut sein und es werden seine Bedürfnisse erfüllt werden.

Neu in TRAVEL GOURMET Magazine: Für viele Geschäftsreisende ist Katar ein Fixpunkt in der Business-Landkarte und das schon geraumer Zeit.
Foto: Art Dept.| Loevens ©

Dieses Land will nicht durch Megaprojekte in die Schlagzeilen kommen und Aufmerksamkeit erreichen – vielmehr gesteht man offen ein, dass man eher von den Fehlern der Nachbarn lernen möchte und legt dabei sehr viel Wert auf seine Authentizität, sowie schafft es eine koordinierte Verbindung zwischen dem Gestern, Heute und Morgen.

Genau zu diesem Morgen gehört das MICE (Meeting Incentives Convention Event)  Geschäftssegment des internationalen Tourismus. Das Angebot der Business-Destination Doha/Katar ist am neuesten Stand und ist im globalen Tourismus-Geschäft absolut beachtenswert und kann mit allen Welt-Meeting Destinationen definitiv mithalten.

Sei es im Doha Exhibition und Convention Center mit ca. 29.000 m2 Ausstellungsfläche oder den noch größeren 40.000 m2 anbietenden QNCC, Qatar National Convention Center. 

Wichtig die erstklassigen direkt angrenzenden Hotels wie dem Marriott Marquis City Center Doha, dem Westin Doha Hotel & Spa sowie dem Shangri-La Doha Hotel, welche nebst hervorragenden gastronomischen Installationen über ausreichend Zimmerkapazität und Eventfläche verfügen, von der großen Portion an lokaler Gastfreundschaft und Professionalität ganz zu schweigen. 

Genau diese Gastfreundschaft und deren gelebte Form ist eines der emotionalen Attribute die der Besucher, beginnend an Bord von Qatar Airways, in den Hotels und in den Restaurants – ja sogar bis in den extrem sauberen und stilvollen Souq der Altstadt erleben und erfahren kann.  Diese höfliche Zuvorkommenheit mit dem perfekten Gefühl, wann der Gast alleine sein möchte, oder Information erwünscht sind, gepaart mit der arabischen Gastgebermentalität ohne jegliche Aufdringlichkeit, aber mit der Generosität in der Bewirtung und dem Bemühen, das Maximum des Wohlfühlens für den Besucher zu erreichen. Text / Red.

 


Reisen

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Destinationen

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Tendenzen

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ICBC'S ERSTER SCHRITT NACH EUROPA

Wien/Frankfurt. EZB genehmigt die meisten üblichen Bankgeschäfte und erteilt der ICBC eine Konzession für Österreich.

TRAVEL GOURMET MAGAZINE - Die Online-Zeitschrift für Lifestyle & Business.
Foto: Website ICBC©

Die chinesische Großbank ICBC (Industrial and Commercial Bank of China) wird mit einer Zweigstelle in Wien vertreten sein. Die EZB - Europäische Zentralbank hat der im Gründungsprozess befindlichen ICBC Austria Bank GmbH die Konzession zur Durchführung von verschiedenen Bankgeschäften erteilt. Dies teilte die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) auf ihrer Homepage mit.

 

Die ICBC wird von der österreichischen Hauptstadt aus mit einer Lizenz für Südosteuropa agieren jedoch kein Privatkundengeschäft abwickeln.  Der Fokus des ICBC Bankgeschäftes richtet sich vielmehr auf die Betreuung chinesischer Aktivitäten und die Unterstützung und Begleitung von Großinvestments. 

 

Zu Folge des Geschäftsberichtes des Jahres 2017 machte ICBC einen Reingewinn von umgerechnet rund 36 Mrd. Euro bei einer Bilanzsumme von rund 3,3 Billionen Euro.  Text / Red.


BARCELONA: GESPALTENE PERSÖNLICHKEIT

Es vergeht in der Sommersaison 2018 fast kein Tag, an dem nicht versucht wird einer guten Konjunktur und der Tourismusindustrie Steine in den Weg zu werfen. 

BARCELONA ist heute unser Beispiel und es bedarf ein wenig der Betrachtung der Umstände über die gegenwärtigen Kapriolen. Und nimmt wohl, nebst anderen „Hot-Spots“ der Reisebranche, gegenwärtig einen führenden Rang ein.
Foto: Kinga Cichewicz / Unsplash

BARCELONA ist heute im Fokus und es bedarf ein wenig der Betrachtung der Umstände über die gegenwärtigen Kapriolen. Und nimmt wohl, nebst anderen „Hot-Spots“ der Reisebranche, gegenwärtig einen führenden Rang ein.

 

Als 2017 und 2018 der Unabhängigkeitskonflikt der Katalanischen Separatisten und der Spanischen Regierung in Madrid sich zuzuspitzen begann, startet auch der Exodus von mittlerweile über 3000 Unternehmen aller Branchen  und Größen weg von Katalonien und meist weg von deren Hauptstadt Barcelona in andere Teile Spaniens oder gleich in die Metropolregion von Madrid.

 

Danach kam der Aufschrei gegen „Airbnb“ (Airbnb ist ein 2008 im kalifornischen Silicon Valley gegründeter Community-Marktplatz für Buchung und Vermietung von Unterkünften, ähnlich einem Computerreservierungssystem, Anm. d. Red.). Warum, weil viele Haus und Wohnungsbesitzer – und wohl auch Spekulanten – Früchte aus Ihrem Investment ziehen wollten und wollen, somit einen Weg fanden, leerstehende Immobilien sinnvoll zu nutzen. Der Erfolg und die Effizienz eines solchen Weges muss jeder selbst entscheiden, ob Vermieter oder Mieter – also Anbieter oder Konsument.

 

Wer dachte, dass nach den Straßen-Protesten in Verbindung mit dem Unabhängigkeits-Thema gegen Madrid der „Populus“ sich wieder beruhigt hätte, hat weit gefehlt.  Jetzt ging es erstmals so richtig gegen die Touristen und teilweise auch ganz schön persönlich. Beschimpfungen waren da noch einige der harmlosen Aktionen – Was auch nicht gerade eine Willkommenskultur „par Excellence “ bestätigt. Die Stadtregierung – wohl um Einnahmen fürchtend – reagierte und „Airbnb“ wurde etwas gezügelt.

 

Ruhe kam nur kurze Zeit auf, denn dann begann der Krieg gegen „Uber“  (Uber ist ein amerikanisches Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in San Francisco. Es bietet in vielen Städten der Welt Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung an. Anm. d. Red.) Uber, wohl der globale Abszess im Nacken der Gilde der Taxifahrer und Taxiunternehmer. Da nicht nur Kostentransparenz und administrative Klarheit angeboten werden, sondern in den meisten Fällen saubere zeitgemäße Autos und manchmal – am Anfang sogar ein Markenzeichen – freundliche adrett gekleidete Fahrer, wurde der Online-Anbieter schnell akzeptiert und frequentiert.

Foto: Anastasiia Tarasova / Unsplash
Foto: Anastasiia Tarasova / Unsplash

Da aber die Flexibilität in der Taxi-Branche sich hauptsächlich in der kreativen Fahrpreiserhöhung, und nicht in Freundlichkeit, Zuvorkommenheit, Transparenz oder gar Innovation, ausdrückt, biss man gleich mal wieder kräftig die Hand die einen füttert – die Tourismusindustrieeine genauso intelligente Maßnahme wie Tourismuswerbung zu betreiben um dann gegen die Ankommenden lautstark und aggressiv zu protestieren.

Es ist für gewerkschaftlich organisierten Stumpfsinn immer leichter Straßen zu blockieren, Flughäfen die Zu- und Abfahrten zu versperren und Hotels abzuriegeln, als nachzudenken und seine eigenen Fehler zu erkennen, oder sich gar zu aktualisieren mit dem Ziel eine Verbesserung und somit wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen herzustellen und Einkommen zu sichern oder die Wertschöpfung gar noch zu steigern.

 

Alles in allem fragt sich der Reisende wohl immer öfter, ob es nötig ist, sich Gefahren auszusetzen und dafür fürstliche Preise zu berappen? Oder ob der Reisemarkt nicht groß genug sei, wie auch dessen Angebot für die angeblich schönste Zeit des Jahres und diese auch ebenso zu erleben? Die Buchungsverschiebungen - speziell in Spanien - lassen aufhorchen und zeigen in einigen Tourismusregionen Rückgänge bis zu 20% bei den Gästenächtigungen in Beherbergungsbetrieben auf.

 

Aber vielleicht hat man sich vielerorts schon so an „die Krise“ gewöhnt, dass Hochkonjunktur und gute Tourismuszahlen Angst machen, aber auch diesen Herrschaften sei versichert, die nächste Rezession kommt bestimmt – mal sehen gegen wogegen dann protestiert werden könnte – vielleicht gegen die Krise? Text / Red.


BUSINESS RÜCKBLICK

Einmal London, heute aber ohne Thema Brexit, Harrods in Knightsbridge ist sicherlich vielen Lesern ein Begriff oder eine liebgewordene Besuchstradition bei einem Aufenthalt in der Stadt an der Themse.

Harrods in London, Foto von Art Dept. | Loevens ©, Harrods ist sicherlich gleichermaßen Tourismusattraktion wie Einkaufstempel der High-Society der Vereinigten Königreiches.
Foto: Art Dept.| Loevens ©

Wenige wissen aber, dass Roland T. Rowland (gebo­ren als Ro­land Wal­ter Fuhr­hop, be­kannt ge­wor­den als Tiny Row­land; * 27. No­vem­ber 1917 in Bel­gaum, In­dien; † 25. Juli 1998 in Lon­don) war ein bri­ti­scher Ge­schäfts­mann und Ty­coon deut­scher Her­kunft.

 

Roland T. Rowland machte sein Ver­mögen in den Minen Afri­kas und baute das Kon­glo­merat "Lon­rho" auf, das nicht nur zahl­rei­che afri­kani­sche Unter­nehmen, son­dern unter an­derem die bri­ti­sche Zei­tung The Ob­ser­ver auf­kauf­te und sich unter seiner Lei­tung zu einer der größ­ten und mäch­tig­sten bri­ti­schen Ge­sell­schaf­ten ent­wickel­te.

 

Zu einem inter­natio­nalen Skan­dal und jahre­langen Kon­flikt kam es, als sich Tiny Row­land 1985 bei dem zum Ver­kauf ste­hen­den re­nom­mier­ten Lon­doner Kauf­haus Har­rods nicht gegen seinen frü­heren Freund und Ge­schäfts­part­ner Moha­med Al-Fayed durch­setzen konn­te und fort­an mit aller Härte und Ver­bis­sen­heit um die Recht­mäßig­keit dieses Ge­schäfts stritt. Die Fehde be­herr­schte den Rest seines Lebens und ver­schlang Un­sum­men an Geld. Be­endet wurde der Kon­flikt erst nach Row­lands Tod durch Al-Fayeds Zah­lung einer hohen Geld­summe an Row­lands Witwe.

 

Fotos: Harrods London Knightsbridge / Art Dept.| Loevens ©


NEUE REKORDE IN ÖSTERREICH

Winter Tourismus in Österreich.
Foto: Markos Mant / Unsplash

Der österreichische Tourismus freut sich über eine Wintersaison mit Rekordzahlen, welche Ende Mai 2018 der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Die Anzahl der Gäste als auch die Menge der Übernachtungen haben dazu gewonnen und erhebliche Steigerungen erzielt. Das Segment der gewerblichen Ferienwohnungen, die um über zehn Prozent mehr Übernachtungen registrierten zählen zu den Top-Gewinnern in der österreichischen Tourismus Industrie.
In der von November bis April laufenden Wintersaison 2017/2018 verbuchten die österreichischen Beherbergungsbetriebe 71,84 Mio. Nächtigungen (+4,7% ggü. der Vorjahres Saison 2016/2017) 60% davon entfielen auf Gäste aus Deutschland (27,1 Mio.) und Österreich (16,45 Mio.). Weitere wichtige Herkunftsmärkte waren die Niederlande, Großbritannien, sowie interessanter Weise die Wintersport Nation Schweiz/Liechtenstein, wenngleich dieser Markt in der letzten Saison auch etwas an Volumen verlor.
Wintersport Ergebnisse der österreichischen Tourismus Industrie präsentieren neue Rekordwerte.
Foto: Markos Mant / Unsplash

Die Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit durchschnittlich 3,6 Tagen unverändert gegenüber der Vorjährigen Saison. Dementsprechend hat sich die Anzahl der Ankünfte bedeutend, nämlich zum 5,3% erhöht und somit einen neuen Höchstwert von 19,83 Millionen erreicht. Davon kamen fast 71% der Gäste aus dem Ausland. In dem Winter 2017/18 hatte die Tourismus-Branche in allen österreichischen Bundesländern Grund zur Freude. Überall stiegen die Übernachtungen um mehr als drei Prozent, das stärkte Wachstum verzeichnete dabei das südlichste Bundesland: Kärnten (+7,6%). Dank einer stetig steigenden Nachfrage aus den nahen EU-Ländern. Mit Abstand größtes Tourismus-Bundesland bleibt aber Tirol mit 27,5 Millionen Nächtigungen vor Salzburg mit fast 16 Millionen und Wien - welches offenbar auch ohne Schizirkus zu punkten vermag - mit stolzen 6,8 Millionen Nächtigungen. Alles in Allem eine Bestätigung, das sich professionelle und stetige Marktpräsenz, Angebot und Konnektivität, verbunden mit Einsatzbereitschaft und der österreichischen Gastfreundschaft offenbar belohnt macht.  Text/Red.


R.O.I. FÜR MESSEAUSSTELLER

"Return on Investment" (R.O.I.) ist eine Kennzahl, die das Verhältnis zwischen Gewinn und investiertem Kapital angibt. Sie wird häufig als Maßstab für die Leistung und die Rentabilität eines Unternehmens oder Geschäftsbereichs verwendet. 

TGM Business: was ist noch der Sinn von Messekosten
Foto: Art Dept. | LOEVENS OG ©

Nun gut, kann man dies auch auf Messen und Workshops anwenden? Jawohl, die meisten Aussteller und Fachbesucher sehen dies aus diesen Gesichtspunkt. Die Teilnahmekosten sind der erste Teil der Berechnung des ROI, Standgebühren, Eintritte, Werbematerial und Kampagnen. Die Anreise und der Aufenthalt zu und während einer Messe, kann mitunter ebenso zu einem Kostenfaktor werden, je nach Unternehmensgruppe und Größe, betragen die budgetierten Reisespesen, die direkt oder indirekt, mit dem Werbung und Vertrieb in Bezug auf Messen stehen, bis zu 15% des Werbeetats.

Disziplin ist ein Schlüssel zum Erfolg auf jeder Messe, die Besetzung des Messestandes mit VORBEREITETEN und MOTIVIERTEN Mitarbeitern ist essentiell für die erfolgreiche Messeteilnahme. Pünktlichkeit ist ein weiteres Detail für professionelles Geschäftsgebaren. Kundenbeziehungen und Öffentlichkeitsarbeit gehen Hand in Hand mit dem Erfolg. Wer seine Termine nicht wie vereinbart wahrnimmt, darf nicht über die Missstimmung des Terminpartners verwundert sein. Öffentlichkeitsarbeit oder PR hat eben viele Facetten und beginnt im kleinen oder engen Rahmen und nicht immer in fulminanten Empfängen oder Events.

Fazit: Die VWD - Vor/Während/Danach Regel ist nicht nur die Garantie für jede erfolgreiche zwischenmenschliche Beziehung, sondern gilt ebenso für den Auf- und Ausbau der Kontakte und deren Konvertierung in Kunden. / Text: Red. capz